Glossar

Asset Management

Asset Management

Der englische Begriff Asset Management steht für Vermögensverwaltung oder Anlageverwaltung, Verwendung eines Asset Management Systems, Plant Asset Management zur Verwaltung von Vermögenswerten in Form von Anlagegütern eines Unternehmens, die speziell für die Produktion eingesetzt werden.

Quelle: UBS Bankfachwörterbuch

 

 

 

Direct Banking

Direct Banking

Bank-Dienstleistungen werden beim Direct Banking automatisch ausgeführt. Beratung und Verkauf finden nicht in Filialen, sondern über Telefon, Internet oder postal statt.

Quelle: UBS Bankfachwörterbuch

 

 

 

Direkte Immobilienanlagen

Direkte Immobilienanlagen

Als direkte Immobilienanlagen werden direkte Investments in Immobilien bezeichnet. Juristisch gesehen ist es unbewegliches Gut, woher sich auch das Wort Immobilie ableitet: Lateinisch "immobilis" für nicht bewegliche Sache. Der Kauf von Liegenschaften wird je nach Investor mit Eigen- und/oder Fremdkapital finanziert. Immobilität und eingeschränkte Handelbarkeit einer Immobilie führen dazu, dass das Eigenkapital langfristig gebunden bleibt. Das Eigenkapital stellt einen gewissen Risikoanteil für den Investor dar. Das Fremdkapital ist konjunktur-

abhängig und folgt den allgemeinen Zinstrends. Dies kann je nach Finanzierung bei steigendenen Zinsen zu einer erheblichen Mehrbelastung führen.

Quelle: Direkte oder indirekte Immobilienanlagen -

E. Kohli; M. Mottola; S. Niethammer

 

 

 

Geschäftsmodell

Geschäftsmodell

Es gibt zahlreiche betriebswirtschaftliche Definitionen für den Begriff Geschäftsmodell (engl. business model). Ein Geschäftsmodell ist eine modellhafte Beschreibung eines Geschäftes. Die Beschreibung von Geschäfts-

modellen soll helfen die Schlüsselfaktoren des Unternehmenserfolges zu erklären. Weder in der Wissenschaft noch in der Praxis besteht eine allgemein akzeptierte Definition.

Quelle: UBS Bankfachwörterbuch

 

 

 

Immobilien Asset Management

Immobilien Asset Management / Real Estate Asset Management

Unter Immobilien- oder Real Estate Asset Management werden alle Tätigkeiten verstanden, die zur Durchsetzung eines Investmentziels zusammenwirken. Dazu gehört die ständige Überprüfung aller Aspekte einer Immobilie, von der Marktsituation über die Art und Weise der Nutzung, der Instandsetzung bis hin zu Fragen der Vermietung. Es müssen alle Einflüsse, die den Wert einer Immobilie verändern, durch das Asset Management erkannt, interpretiert und aktiv gesteuert werden. Eine wichtige Stellung nimmt hierbei das Risikomanagement ein. Alle Entscheidungen hinsichtlich einer Asset Allokation sollten nur unter hinreichender Berücksichtigung des Risikoaspekts erfolgen.

 

 

 

Indirekte Immobilienanlagen

Indirekte Immobilienanlagen

Indirekte Immobilienanlagen sind Anlagegefässe, an welchen sich Investoren mit verschiedenen Beiträgen beteiligen können. Bei indirekten Anlagen erwirbt der Investor Anteilsscheine an einem Anlagegefäss, welches Grundstücke oder dringliche Rechte an solchen erwirbt. Im Grundbuch erscheint als Eigentümer das Anlagegefäss und nicht der Anleger. Fonds-, Aktiengesellschaften oder Stiftungen sind Eigentümer der Immobilien. Das eingesetzte Management optimiert diese Anlagen und übernimmt die daszu notwendigen Aufgaben für Investoren.

Quelle: Direkte oder indirekte Immobilienanlagen -

E. Kohli; M. Mottola; S. Niethammer

 

 

 

Mergers & Acquisitions

Mergers & Acquisitions

Mergers & Acquisitions (M&A, M&A-Geschäft, deutsch: Fusionen und Übernahmen) bezeichnet hierbei sowohl den Vorgang an sich als auch die Branche der hiermit befassten Dienstleister wie Investmentbanken, Wirtschaftsjuristen, Wirtschaftsprüfer und Berater. In der Branche der Investmentbanken gilt M&A als Teilbereich der Corporate Finance.

Quelle: UBS Bankfachwörterbuch

 

 

 

Private Banking

Private Banking

Das Private Banking bezeichnet eine Betreuung für meist vermögende Kunden, die intensiver und persönlicher ist als im Massenkundengeschäft, dem Retailgeschäft. Es gliedert sich in Vermögensberatung und Vermögensverwaltung auf.

Quelle: UBS Bankfachwörterbuch

 

 

 

Real Estate

Real Estate

Real Estate = Englische Bezeichnung für Grundbesitz und Immobilien.
Als Immobilien, werden im juristischen Sprachgebrauch unbewegliche Güter bezeichnet. Dazu zählen neben Gebäuden auch unbebaute Grundstücke. Wenn ein Grundstück bebaut ist, wird das Grundstück mitsamt dem Gebäude als Immobilie bezeichnet. Immobilien sind Einfamilienhäuser, Mehrfamilienhäuser, Villen oder grosse Geschäftsgebäude. Ein Fabrikgebäude wird ebenfalls als Immobilie bezeichnet.

 

 

 

Retail Banking

Retail Banking

Das Standardisierte Privatkundengeschäft oder Retailgeschäft (englisch: Retail Banking (Retail bedeutet Einzelhandel)) ist ein Teil des Privatkundengeschäftes der Banken. Im Gegensatz zum Private Banking, das ebenfalls Teil des Privatkundengeschäftes der Banken ist (und sich an vermögende Privatkunden richtet), stehen beim standardisierten Privatkundengeschäft keine individuellen Lösungen sondern der Vertrieb von Standardprodukten im Vordergrund. Es wird als ein produkt- oder produktionszentriertes, standardisiertes Massengeschäft mit Mengenkunden verstanden, die nur über ein niedriges bis gar kein Einkommen verfügen.

Quelle: UBS Bankfachwörterbuch

 

 

 

Risk Management

Risk Management

Risikomanagement (Risk Management) ist die systematische Erfassung und Bewertung von Risiken sowie die Steuerung von Reaktionen auf festgestellte Risiken. Es ist ein systematisches Verfahren, das in vielfältigen Bereichen Anwendung findet, zum Beispiel bei Unternehmensrisiken, Kreditrisiken, Finanzanlagerisiken, Umweltrisiken, versicherungstechnischen Risiken, technischen Risiken.

Quelle: UBS Bankfachwörterbuch

 

 

 

Swiss Solvency Test und Solvency II

Swiss Solvency Test und Solvency II

Im Zuge der Vollendung des europäischen Binnenmarktes werden die aufsichtsrechtlichen Rahmenbedingungen des Finanzdienstleistungssektors angeglichen. Im Versicherungsbereich sollen mit dem Solvency II Projekt auch die Solvabiltätsvorschriften der europäischen Versicherungsbranche neu geordnet werden. In diesem Kontext reformieren auch die Schweizer Behörden mit der Einführung des Swiss Solvency Test (SST) ihre Regulierungsvorschriften.

Quelle: Universität St. Gallen

 

 

 

Unternehmensfinanzierung / Corporate Finance

Unternehmensfinanzierung / Corporate Finance

Unternehmensfinanzierung (oder Corporate Finance) ist eine Disziplin der Finanzwirtschaft, welche sich mit spezifischen Themen der Unternehmensfinanzierung befasst. Dazu gehören Fragestellungen zur optimalen Kapitalstruktur, zur Bewertung von Investitionsentscheiden, zur Dividendenpolitik und zur Ermittlung des Unternehmenswertes. Die Disziplin kann unterteilt werden in einen langfristigen und kurzfristigen Entscheidungshorizont. Die langfristigen Finanzierungsentscheide beziehen sich auf das Anlagevermögen und die Kapitalstruktur und werden als Kapitalanlageentscheide bezeichnet. Kurzfristige Entscheide betreffen insbesondere das Thema des Working Capital Managements. Zusätzlich deckt Corporate Finance Themen der Wertgenierungsorientierung sowie die Finanzpublizität ab. Ein spezielles Thema innerhalb der Disziplin Coporate Finance ist der Bereich Mergers & Acquisitions.

Quelle: SECA

 

 

 

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